Mitte 2015 hatte ich das Gefühl, dass ich deutlich weniger Bücher gelesen habe, als zur selben Zeit im Jahr 2014. Dies habe ich damals zum Anlass genommen ein R-Skript zu schreiben, welches mir die Buchtitel als Wortwolke ausgibt. Dies Skript habe ich erneut aufgegriffen und kann jetzt einige Aspekte meiner Lesegewohnheiten in den letzten beiden Jahren vergleichen.

Aber zurück zum Jahr 2014: mein Ziel in dem Jahr war es, jede Woche ein Fachbuch und ein Buch aus der Kategorie Trivialliteratur zu lesen. Die Fachbücher habe ich anschließend in drei Kategorien aufgeteilt, nämlich in Bücher für das Studium, Bücher aus dem Informatik-Bereich und (sonstige) Fachbücher.

Gelesene Bücher aus den Jahren 2014 und 2015 nach Kategorien.

Gelesene Bücher aus den Jahren 2014 und 2015 nach Kategorien.

Titel der Bücher 2014 als Wortwolke

Die Titel der 134 gelesenen Bücher 2014.

Tatsächlich habe ich im Jahr 2014 134 Bücher gelesen.

  • 4 Bücher, die sich direkt mit Studieninhalten beschäftigten.
  • 25 Bücher zu Programmiersprachen, Softwaretechnik und Werkzeuge für Informatiker.
  • 26 Bücher aus den Bereichen der Fotografie, Naturwissenschaften, Medizin, Psychologie, Sport und Soft-Skills.
  • 79 Thriller, Krimis, Fantasy Bücher und Science-Fiction.

Nachdem ich 2014 mein Ziel erreicht habe, habe ich weiterhin die Titel der gelesenen Bücher notiert, ohne mir konkrete Ziele oder Richtlinien für meine Lesegewohnheiten zu setzen.

Im Jahr 2015 habe ich daher nur 76 Bücher gelesen.

Titel der Bücher 2015 als Wortwolke

Die Titel der 76 gelesenen Bücher 2015.

  • 4 Bücher, die sich direkt mit Studieninhalten beschäftigten.
  • 20 Bücher zu Programmiersprachen, Softwaretechnik und Werkzeuge für Informatiker.
  • 5 Bücher aus den Bereichen Sport und Medizin.
  • 47 Thriller, Krimis, Fantasy Bücher und Science-Fiction.

Es ist ziemlich deutlich, dass ich 2015 weniger gelesen habe als 2014. Das liegt vor allem daran, dass ich nicht mehr (wochen-)täglich mit der S-Bahn unterwegs war und daher auch deutlich weniger Zeit zum Lesen hatte. Außerdem fällt auf, dass ich mich 2015 weniger mit anderen Bereichen als der Informatik beschäftigt habe. Aus den Bereichen der Naturwissenschaften und Fotografie habe ich 2015 leider gar nichts gelesen.

Schaut man sich die Wortwolken an, so lässt sich daran ablesen, dass ich mich 2014 mehr mit Clojure und allgemeineren Informatik-Themen beschäftigt habe. Letztes Jahr habe ich mich dafür intensiver mit Python, Java und Datenanalyse beschäftigt. Auch scheint sich im Bereich der Trivialliteratur 2015 der Anteil an Thrillern verringert zu haben. So ist in der Wortwolke für 2015 die Präsenz des in Thrillertiteln omnipräsenten Wortes kill nicht mehr so deutlich.

Natürlich lassen sich die einzelnen Bücher nicht direkt vergleichen. Ein Band von The Art of Computer Programming benötigt deutlich mehr Zeit und Aufmerksamkeit als eine schlanke Zusammenfassung zu Modern PHP. Trotzdem ein interessanter Rückblick auf meine Lesegewohnheiten in den letzten beiden Jahren.

Meine Prognose für 2016: weniger Bücher und dafür mehr Wissenschaftliche Publikationen.