Ich mag keine Einkaufslisten (in Papierform), denn sie sind nie da wo ich sie brauche. Sie liegen in der Küche, wenn ich im Vorratsraum bin, unterm Kühlschrank wenn ich am Computer hocke und in der Tasche meiner Freundin, wenn ich die letzte Milch aufbrauche. Entsprechend sind waren unsere Einkaufslisten nie aktuell, vollständig und schon gar nicht hilfreich, wenn jemand spontan einkaufen gehen wollte oder die Liste nur vom Ersteller gelesen werden konnte. Je nach Länge der Liste ist es zu dem schwierig den Überblick zu behalten, was denn schon im Einkaufswagen liegt und was in dem aktuellen Laden überhaupt nicht verfügbar ist. Im Smartphonezeitalter hat sich das Problem mit Apps wie Remember The Milk (RTM) für mich jedoch erledigt. Eine eigene (Einkaufs-)Liste ermöglicht meiner Freundin und mir unabhängig von einem (mehreren?) Zetteln all die Dinge zu verwalten, die wir gemeinsam zum Leben benötigen. Mit Hilfe von Tags und Ortsangaben lässt sich auch schnell ablesen, was sich in dem nächstgelegenen Laden alles besorgen lässt oder ob man besser gleich den größeren Supermarkt ansteuert, was viele unnötige Einkaufsfahrten spart.

Hier noch einmal die Vorteile einer digitalen Einkaufsliste, wie sie z.B. mit Remember The Milk realisiert werden kann:

  • Mit Smartphone oder Computer quasi überall erreichbar.
  • Eine Liste von mehreren Personen gleichzeitig und an mehreren Orten nutzbar.
  • Besserer Überblick was wo eingekauft werden kann.
  • Besserer Überblick über zeitlich begrenzte Angebote.
  • Langfristige Anschaffungen können besser geplant werden.
  • Garantiert lesbar!
  • Überblick was wie häufig gekauft wird.

Natürlich hat diese Art der Einkaufslistenverwaltung auch einen gravierenden Nachteil: ohne Smartphone macht das wirklich keinen Spaß, denn noch gibt es keine Laptophalter auf den Wägen der Supermärkte.