Das Smartphone als Zugang zur Cloud

Smartphones werden häufig als teure Gadgets oder Spielzeuge betrachtet. Dabei können sie auch sehr sinnvoll eingesetzt werden. Diese Artikelserie soll dazu anregen sein teures Spielzeug zu einem effektiven Werkzeug zu erweitern. Hierfür werden verschiedene Ideen zur effektiven Nutzung von Smartphones, sowie verschiedene Apps für Android vorgestellt. Dieser Artikel dient als Einleitung zum Thema und betrachtet das Smartphone als Zugang zur Cloud.

Was ist eigentlich ein Smartphone?

Ein Smartphone ist kein neues Handy, sondern ein vollwertiger Minicomputer. Dabei bezieht sich mini auf die Größe und die Leistung der Smartphones: nicht so groß, nicht so schnell, nicht so viel Speicherplatz. Dies gleicht sich dadurch aus, dass Smartphones mit verschiedenen Werkzeugen wie GPS zur Positionsbestimmung per Satellit, Kamera, Kompass, Lagesensoren und Zugang zu WLAN oder Internet via Handynetz ausgestattet sind. Deshalb lässt sich ein Smartphone zu einem täglichen, treuen Begleiter ausbauen. Hierfür wird aber erst einmal die Cloud benötigt.

Die ominöse allgegenwärtige Cloud

Wie in der Grafik angedeutet ist die Cloud eine Art Dokumentenverwaltung für alle möglichen Daten im Internet. In einer idealen Welt laden Digitalkameras ihre Bilder direkt in die Cloud und diese sind dann sofort auf dem Computer oder dem Drucker verfügbar. Musik wird nicht mehr mühsam zwischen Computer, Handy und MP3-Player hin- und hergeschoben, sondern liegt in der Cloud und wird entweder direkt von dort abgespielt, oder darüber synchronisiert. Das funktioniert auch mit Kontakten, E-Mails, Kalendern, Terminen und Aufgaben.

Das bedeutet nicht nur, dass die Daten quasi immer, von überall und auf allen Geräten verfügbar sind, sondern auch dass sie nicht verloren gehen, wenn zum Beispiel das Handy kaputt geht.

Verschiedene Apps zur Dokumentenverwaltung

Es gibt inzwischen verschiedenste Anbieter von Cloud-Speicherplatz. Google bietet mit Google-Drive, Google-Music, Google-Books und Picasa aktuell das am breitesten gefächerte Angebot an. Diese Angebote von Google waren ursprünglich Programme – z.B. wie Picasa zur Bildverwaltung und Bildbearbeitung, die um einen Online-Speicher erweitert wurden.

Anders ist das bei Microsofts Skydrive, welches als Cloud-Speicher nur für Windows entwickelt wurde; oder bei Dropbox, das als internetbasierte Synchronisationslösung für Dateien auf verschiedensten Betriebssystemen entwickelt wurde. Inzwischen gibt es fast bei jedem Anbieter (auch Amazon, Adobe, …) kostenlosen Speicherplatz in der Cloud mit unterschiedlichsten Tarifen, wenn man einmal mehr Platz benötigt.

Fazit

Es ist schön und praktisch Daten in der Cloud zu speichern, da sie so auch mit dem Minicomputer Smartphone problemlos von überall zu erreichen sind. Es wird einem Datenverlust vorgebeugt, es spart sehr viel Arbeit bei der Synchronisation, und man kann auch gemeinsam mit Anderen an Dokumenten arbeiten. Trotzdem sollte im Hinterkopf behalten werden, dass diese Daten nicht nur von einem selbst genutzt werden können, sondern zum Beispiel auch von dem Dieb des Smartphones, einem findigen Hacker oder globalen Dienstanbietern wie Google, die mit der Auswertung dieser Daten noch effizienter Werbung verkaufen wollen.

Im nächsten Teil dieser Artikelreihe wird das Smartphone als Effizienz Tool betrachtet.