Ich habe den Beginn des Jahres 2018 genutzt, um meine Lesegewohnheiten in den letzten zwei Jahren auszuwerten. Das hatte ich in meinem letzten Blogbeitrag schon für meine Lesegewohnheiten in den Jahren 2014 und 2015 durchgeführt. Mit Hilfe des gleichen R-Skriptes habe ich mir die Buchtitel als Wortwolke visualisiert.

Die Bücher sind wieder in vier Kategorien eingeteilt: Trivialliteratur, Studium, Informatik und Fachbücher aus anderen Disziplinen. Meine Prognose zum Jahr 2016 hat sich nicht erfüllt. Ich habe deutlich mehr Bücher gelesen als 2015. Hintergrund war, dass sich wissenschaftliche Literatur vom Format her unheimlich schlecht auf dem Kindle oder Smartphone lesen lässt. Daher blieb für mich zweimal täglich eine einstündige Zugfahrt, die ich mit einfacher zu lesender Literatur füllen konnte.

Gelesene Bücher aus den Jahren 2016 und 2017 nach Kategorien.

Gelesene Bücher aus den Jahren 2016 und 2017 nach Kategorien.

Titel der Bücher 2016 als Wortwolke

Titel der 81 gelesenen Bücher 2016.

Im Jahr 2016 habe ich 81 Bücher gelesen.

  • 3 Bücher, die sich direkt mit Studieninhalten beschäftigten.
  • 20 Bücher zu Programmiersprachen, Softwaretechnik und Werkzeuge für Informatiker.
  • 3 Bücher aus den Bereichen der Physik, Psychologie und Datenvisualisierung.
  • 55 Thriller, Krimis, Fantasy Bücher und Science-Fiction.

Mir fällt vor allem auf, dass ich speziell die Fachbücher anderer Disziplinen ziemlich vernachlässigt habe. Das hatte unter anderem damit zu tun, dass ich mich für die Umsetzung meiner Masterarbeit intensiv in die Themen Data-Science, Python und Machine Learning eingelesen habe.

Im Jahr 2017 habe ich nur 68 Bücher gelesen.

Titel der Bücher 2017 als Wortwolke

Titel der 66 gelesenen Bücher 2017.

  • 1 Buch, das sich direkt mit Studieninhalten beschäftigt.
  • 23 Bücher zu Programmiersprachen, Softwaretechnik und Werkzeuge für Informatiker.
  • 10 Bücher aus den Bereichen Kommunikation, Medizin, Datenvisualisierung und Psychologie.
  • 32 Thriller, Krimis, Fantasy Bücher und Science-Fiction.

Mit der finalen Phase der Abgabe meiner Masterarbeit war ich mehr mit Schreiben, als mit Lesen beschäftigt und musste erst wieder anfangen mich mit Lesen zu beschäftigen.

Schaut man sich die Wortwolken an, so ist meine intensive Beschäftigung mit Python, Data-Science und Machine Learning direkt zu sehen. Wer sich die Begriffe in der Wortwolke genauer ansieht, entdeckt vielleicht, dass ich mich 2016 mehr mit Fantasy beschäftigt und mich durch den Darkover Zyklus von Marion Zimmer Bradley durchgelesen habe.

Im Anschluss an die Abgabe meiner Masterarbeit 2017 habe ich mich beruflich intensiv mit dem Thema JavaScript auseinandergesetzt und mehr aus dem Bereich Science-Fiction gelesen. Besonders sticht hier der Foundation Zyklus von Isaac Asimov heraus.

Meine Prognose für 2018: weniger Bücher, dafür tendenziell eher dickere und gehaltvollere Literatur.